Fit und gesund bis zur Rente!
Vom Gesundheitsmanagement bis zur alter(n)sgerechten Arbeitsplatzgestaltung: Eine Zukunftsaufgabe des Betriebsrats – und die beginnt schon bei den Jüngeren!
Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit Beschäftigte gesund und motiviert bis zum Erreichen des Rentenalters erwerbstätig bleiben können? Vor dieser Frage stehen aktuell viele Betriebe. Denn: Das Durchschnittsalter der Belegschaften nimmt zu, gleichzeitig gibt es immer weniger Fachkräfte im erwerbsfähigen Alter.
Die Notwendigkeit, Arbeit menschengerecht und damit alter(n)sgerecht zu gestalten, ist angesichts des demografischen Wandels gestiegen. Zumal arbeitswissenschaftliche Forschungsergebnisse zeigen, dass sich Arbeitsbedingungen bei verschiedenen Altersgruppen unterschiedlich auswirken können.
Hier ist der Betriebsrat gefragt!
Themen
- Demografischer Wandel und Age Management
- Wie ist die Situation in meinem Betrieb? Altersstrukturanalyse und Work-Ability-Index
- „Älter werden“ aus arbeitsmedizinischer Sicht: physische und psychische Besonderheiten, Belastungs- und Leistungsfähigkeit, Bedürfnisse u. v. m. in verschiedenen Altersgruppen
- Image und Rolle älterer Arbeitnehmer im Betrieb
- Pflichten des Arbeitgebers, Rechte und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats
- Belastungen älterer Arbeitnehmer ermitteln, Arbeitsbedingungen alter(n)sgerecht gestalten: Altersbezogene Gefährdungsbeurteilungen
- Ziele, Ablauf, Vorgehen, Aufgaben und Rechte des Betriebsrats
- Körperliche Belastungen reduzieren u. a. ergonomische, alter(n)sgerechte Gestaltung von Arbeitsplatz, Arbeitsmitteln und Arbeitsaufgaben
- Jede Lebensphase hat ihre eigenen Bedürfnisse: Lebensphasenorientierte Arbeitszeitgestaltung u. a. flexible, altersgerechte Arbeitszeitmodelle, Besonderheiten in Produktionsbetrieben und bei Schichtarbeit etc.
- Wenn nichts mehr geht: Die Überlastungsanzeige – Voraussetzungen, rechtliche Grundlagen
- Gesund bis zur Rente: Generationenübergreifendes betriebliches Gesundheitsmanagement
- Gesundheitsworkshops, Ernährung, Fitnesskurse, aktive Pausen u. v. m.: Hier kann der Betriebsrat selbst aktiv werden
- Eigene Belastungen und Grenzen erkennen, Bewältigungsstrategien und Ressourcen – informieren, sensibilisieren, Bewusstsein schaffen
- „Young Talents“ und „Silver Ager“: Erfahrungen der Älteren nutzen, offene Kommunikation und Teamarbeit fördern, wertschätzende Unternehmenskultur – das kann der BR dafür tun
- Stressfaktor Digitalisierung und KI: Psychische Belastungen reduzieren durch Weiterbildung
- Qualifikation kennt keine Altersgrenze: Generationsunterschiede im Lernen, in Fähig- und Fertigkeiten
- Betriebliche Bildungsmaßnahmen fördern und mitgestalten: Das Initiativ- und Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats
Seminargebühr
| 1. Teilnehmer | 1.690,- Euro |
|---|---|
| 2. Teilnehmer | 1.640,- Euro |
| 3. Teilnehmer | 1.590,- Euro |
| Jeder weitere Teilnehmer | 1.590,- Euro |
| zzgl. MwSt. und Hotelkosten | |
Wegen der Wichtigkeit und Komplexität des Themas am besten zu zweit besuchen!

