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Seminar-Nr.
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38

Aufbauseminar Arbeits- und Gesundheitsschutz 2: Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen
Methoden, Maßnahmen, praktische Umsetzung im Betrieb

Gefährdungsanalysen sind das zentrale Instrument im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz, wenn es darum geht physische und psychische Belastungen frühzeitig zu erkennen und präventiv Maßnahmen zu ergreifen, um diese Belastungen für Arbeitnehmer zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. Der Arbeitgeber ist nach dem Arbeitsschutzgesetz dazu verpflichtet sie regelmäßig durchzuführen. Der Betriebsrat hat dabei starke Mitbestimmungsrechte, sowohl was den Ablauf des Verfahrens, als auch was die abgeleiteten Schutzmaßnahmen angeht. Gefährdungsbeurteilungen sind somit ein zentraler Schlüssel für gesunde und sichere Arbeitsplätze.

Keine halben Sachen: Schritt für Schritt zur umfassenden Gefährdungsanalyse!

Psychische Belastungsfaktoren erkennen, verringern, vermeiden, mit wirkungsvollen Schutzmaßnahmen das mentale Wohlbefinden aller stärken. Denn Gesundheit ist auch psychisches und soziales Wohlbefinden!

Zu den Zusatzinformationen springen
  • Die psychische Gefährdungsbeurteilung als Teil der Arbeitsplatzanalyse: Bestandsaufnahme – Erfahrungen, Erfolge, Hindernisse, Ursachen und Konsequenzen
  • Der rechtliche Rahmen
    • u. a. Arbeitsschutzgesetz, Betriebssicherheits-Verordnung, GDA-Arbeitsschutzziel
    • Anforderungen entsprechend der GDA-Leitlinie und DIN EN ISO 10075
    • Pflichten des Arbeitgebers, Rechte, Rolle und Aufgaben des Betriebsrats
  • Arbeitswelt im Wandel: Psychische Belastungen durch Arbeitsverdichtung, Stress, Zeit- und Leistungsdruck, Informationsflut, hohe Verantwortung – Folgen für die Arbeitnehmer
    • Was sind „psychische Belastung“ und „psychische Beanspruchung“? Definition, Stressoren und Ressourcen im Betrieb
  • Psychische Gefährdungsbeurteilung: Vorgehen und Ablauf – mit System zum Erfolg
    • Arbeitsbereiche und Tätigkeiten festlegen
    • Befragungen, Beobachtungsinterviews, Analyseworkshops, Online-Screening-Verfahren u. v. m.: geeignete Methoden und Instrumente auswählen, Vor- und Nachteile
    • Stigma psychische Belastung: Ängste abbauen, Arbeitnehmer einbinden
    • Feststellen der Gefährdung: psychische Belastungsfaktoren, ermitteln und bewerten, Risikodefinition
  • Psychische Belastungen reduzieren: Gestaltung und Optimierung der Arbeitsorganisation, der Arbeitsaufgabe, der Arbeitsumgebung etc. – Schutzmaßnahmen festlegen und umsetzen
    • Zwei, die sich perfekt ergänzen: Verhältnis- und Verhaltensprävention im Arbeitsschutz
    • Vorgehen bei Differenzen: Den Arbeitgeber überzeugen – Tipps für lösungsorientierte Gespräche
    • Wirksamkeit überprüfen: Erfolgskontrolle und Aktualisierung von Schutzmaßnahmen
  • Das richtige Vorgehen in deinem Betrieb: Konzept, Zeit- und Handlungsplan – Checklisten

5 Tage (Montag - Freitag)
Münster

Jonas RauchM. A., Organisationsberater in Arbeitszeitfragen, HRM, Fachautor

Die Seminare Arbeits- und Gesundheitsschutz 1 und Arbeits- und Gesundheitsschutz 2 sollten als Grundlage vor allen weiterführenden Seminaren aus diesem Bereich besucht werden.

1. Teilnehmer 1.590,- Euro

2. Teilnehmer 1.540,- Euro

3. Teilnehmer 1.490,- Euro

zzgl. MwSt. und HotelkostenKollegenrabatt leicht erklärt…

Die Aufgaben und Rechte des Betriebsrats im Arbeitsschutz nach §§ 80, 87, 89, 90, 91 BetrVG sind umfassend.

Grundkenntnisse zum Arbeitsschutz, zur Unfallverhütung und zur Arbeitssicherheit sind deshalb grundsätzlich als erfoderlich im Sinne des § 37 Abs. 6 BetrVG anzusehen (BAG vom 15.05.1986, 6 ABR 74/83).

Weiterführende und vertiefende Seminare sind für Betriebsratsmitglieder mit besonderen Funktionen, z. B. als Mitglied im Arbeitsschutzausschuss (ASA) oder als für den Arbeitsschutz zuständiges Betriebsratsmitglied, erforderlich.

Alle Seminare in unserem Programm sind erforderliche Seminare im Sinne des § 37 Abs. 6 BetrVG. Der Arbeitgeber hat nach § 40 BetrVG die Kosten zu tragen. - mehr dazu
Nach § 179 Abs.4 Satz 3 SGB IX für die Schwerbehindertenvertretung erforderliche bzw. geeignete Seminare. - mehr dazu