
KI: Wissen, Mythen und Überraschendes
Hier sind die Antworten zu den KI-Quiz-Fragen!
Mythos oder Fakt? „KI wurde erst in diesem Jahrtausend erfunden“.
Das Forschungsfeld Artificial Intelligence existiert bereits seit den 1950er-Jahren. Das “Dartmouth Summer Research Project on Artificial Intelligence” 1956 gilt als offizieller Startpunkt der KI-Forschung.
Was versteht man unter einer „schwachen KI“?
Schwache KI ist darauf spezialisiert, genau eine bestimmte Aufgabe zu lösen, z.B. Sprache erkennen und in Text umwandeln, ein passendes Produkt vorschlagen. Sie kann aber nichts darüber hinaus leisten.
Wie viel Strom verbraucht eine einzelne Anfrage bei ChatGPT durchschnittlich?
Jede Eingabe bei ChatGPT erfordert Rechenleistung. Laut Schätzungen verbraucht eine einzelnen Anfragen an ChatGPT-4 etwa 2,9 Wattstunden an Strom – fast zehnmal so viel wie eine herkömmliche Google-Suche.
Übrigens: “Bitte” und “Danke” verbrauchen laut CHatGPT zusätzlich 0,03 Wattstunden.
Wofür steht der Begriff „Sycophancy” im Zusammenhang mit ChatGPT, Gemini & Co.?
Sycophancy (deutsch: Kriecherei, Schmeichelei) beschreibt die Tendenz von Sprachmodellen wie ChatGPT, dem Nutzer nach dem Mund zu reden und übertrieben zuzustimmen.
Wer hat's gesagt: „Echte Dummheit schlägt künstliche Intelligenz jedes Mal.“
Schriftsteller Terry Pratchett: Sein humorvoller Hinweis darauf, dass KI nur so gut ist wie die Menschen, die sie bedienen.
Mythos oder Fakt? „KI trifft immer objektive und neutrale Entscheidungen.“
Mythos: KI lernt aus vorhandenen Daten. Wenn diese Daten Vorurteile oder Ungleichheiten enthalten, kann die KI diese unbewusst übernehmen.
Was versteht man unter einer „Schatten-KI“?
Unter “Schatten-KI” versteht man den heimlichen Einsatz von KI am Arbeitsplatz – ohne Wissen oder Genehmigung des Arbeitgebers.
Wie viel Prozent der Informationen, die ChatGPT, Gemini, Copilot und Co geben, sind nach einer Studie der Europäischen Rundfunkunion (EBU) fehlerhaft?
In der groß angelegten Untersuchung wurden 3.000 Antworten auf 30 aktuelle Fragen auf ihre Richtigkeit geprüft. Rund 45 % enthielten gravierende Fehler, am häufigsten (31 %) waren Quellen falsch, unvollständig oder sogar frei erfunden.