Seminar-Nr.
53
für Mitglieder des Wahlvorstands in kleineren Betrieben
Die vereinfachte BR-Wahl rechtssicher und erfolgreich managen
Aufgaben des Wahlvorstands im vereinfachten Wahlverfahren
Nach § 14a Betriebsverfassungsgesetz muss in Kleinbetrieben - das heißt in Betrieben mit 5 bis 50 wahlberechtigten Arbeitnehmern - ein vereinfachtes Wahlverfahren durchgeführt werden. In Betrieben mit 51 - 100 Arbeitnehmern können Wahlvorstand und Arbeitgeber das vereinfachte Wahlverfahren vereinbaren. Aber was bedeutet schon „einfach“? Auch das vereinfachte Wahlverfahren hat seine Tücken und Stolperfallen und sollte daher gut vorbereitet sein, damit die BR-Wahl nachher nicht angreifbar ist. Mit fundiertem Wissen, zahlreichen Ablaufplänen sowie praktischen Checklisten und Formularen wird diese Wahl für dich wirklich einfach!
  • Voraussetzungen für die Anwendung des vereinfachten Wahlverfahrens
  • Besonderheiten des vereinfachten Wahlverfahrens
  • Überblick zur Betriebsratswahl:
    • Ablauf der Betriebsratswahl nach dem vereinfachten Verfahren - Zeit- und Ablaufplan, Checklisten
    • Aufgaben und Geschäftsführung des Wahlvorstandes - Kosten und Freistellung
    • Wer darf wählen - wer kann kandidieren? Rechte von leitenden Angestellten, Leiharbeitnehmer etc.
    • Größe des zu wählenden Betriebsrats
    • Personen- oder Listenwahl?
  • Die Wählerliste: Aufstellung und Umgang mit Einsprüchen
  • Das Wahlausschreiben: Inhalt und Bekanntmachung
  • Prüfung der Wahlvorschläge
  • Die Wahlversammlung:
    • Vorbereitung der Wahlversammlung
    • Öffentliche Stimmauszählung nach dem d`Hondtschen Verfahren bei Listen- und Personenwahl
    • Feststellung des Wahlergebnisses
    • Wahlniederschrift und die konstituierende Sitzung des Betriebsrats nach § 17 WO und § 29 BetrVG
  • Anfechtung und Nichtigkeit der Wahl - Gründe und Anfechtungsverfahren
Mit kurzen Übungen zum erfolgreichen Selbst-Marketing und Tipps zur Kandidatengewinnung!
Unbedingt dran denken: Der Betriebsrat sollte rechtzeitig einen Wahlvorstand bilden, damit alle Fristen eingehalten werden können und keine „Betriebsratslose Zeit“ entsteht. Wahlvorstandsmitglieder müssen nicht Mitglied des Betriebsrats sein. Es empfiehlt sich aber, zumindest ein BR-Mitglied in den Wahlvorstand zu entsenden, damit praktisches Betriebsratswissen in die Arbeit des Wahlvorstands mit einfließen kann.
Seminartyp: Spezialseminar
Termin: Mo. - Mi., 15. - 17. Januar 2018, Willingen (Sauerland)
Dozent: Torsten Hasse, Fachanwalt für Arbeitsrecht
Seminargebühr: € 695,00 zzgl. MwSt. und Hotelkosten
Facebook: